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Basler Fasnacht 2005 ...

... oder "Strangest Fasnacht ever seen". Die Basler Projekt-Kollegen hatten uns ja bereits vorgewarnt: "Die Fasnacht in Basel ist eine ernste Angelegenheit!" Was sie damit meinen, wurde mir erst klar, als ich mir das Spektakel live miterlebt habe.

Los geht's am Montag Morgen um 4 Uhr mit dem Morgastraich. Vorher beziehen alle Cliquen in der Innenstadt Position, und bereiten ihre Laternen vor. Diese Laternen sind echte Kunstwerke und beziehen sich immer auf Themen, die im vergangenen Jahr die Gemüter bewegt haben:

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Kurz vor 4 Uhr sind alle bereit und es wird ruhig in der Stadt.

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Dann geht auf einen Schlag das Licht aus und die Cliquen fangen an zu trommeln und zu pfeiffen.

Das Trommeln und Pfeiffen ist aber kein wildes Durcheinander, sondern jede Clique spielt das Lied ihrer Wahl. Wobei ich nicht rausbekommen habe, ob die der Reihe nach verschiedene Lieder spielen, oder immer wieder das gleiche.

Und so ziehen Sie dann durch die Strassen. Allerdings nicht als ein Umzug, sondern jede Clique läuft ihren eigenen Weg. So entsteht dann ein faszinierend geordnetes Durcheinander an verschiedenen kleinen Zügen.

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Einer meiner Favoriten unter den Laternen war diese hier:

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Auf jeden Fall geht das in dieser Art dann bis zum Donnerstag früh um 4 Uhr ununterbrochen so weiter. Das Licht wird allerdings wieder angeschaltet.

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Am Dienstag abend ist dann Guggenmusik auf den Plätzen angesagt, und am Münsterplatz kann man auf der Laternenausstellung in Ruhe alle Kunstwerke genauer betrachten.

Achja! Eins ist wichtig: wenn Ihr zur Basler Fasnacht geht, kauft Euch eine Blagette! Sonst lauft Ihr Gefahr mit Konfetti gestopft zu werden!

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Die Reisende am 19.02.2005 | 23:26 | farblogged

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