Archives: November 2004
November 29, 2004
Kochkunst
So sieht das aus, wenn mein Lieblingskollege kocht:
... und schmecken tut's noch viel besser!
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November 28, 2004
Wie schallt's von der Höh?
... Hollröh Dulliöh schallt das Echo von der Höh! Auffi muass I, auffi!
Watzmann Live von und mit Wolfgang Ambros, heute abend in der Schwarzwaldhalle in Karlsruhe gesehen. Kultig! Absolut kultig!
Watzmann, Watzmann, Schicksalsberg...
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November 27, 2004
So viel ist Unsicher | Fleisch Magazin
Markus Huber hat mit seinem Artikel Soviel ist Unsicher im Fleisch Magazin ein paar Gedanken niedergeschrieben, die mir auch schon länger im Hirn herumschwirren.
Sehr empfehlenswerte Lektüre, von Anfang bis Ende. Keine Lebenshilfe, kein mit erhobenem Zeigefinger das einzig wahre Gute predigender Vortrag , sondern eine strukturierte Zusammenstellung, der Themen, die die Generation der heute 30- bis 40-jährigen bewegen.
Nachtrag: via E-Business Weblog
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Wer bin ich?
Verdammt, das Leben ist zu kurz, um nicht jeden Tag bewusst zu leben und zu lieben! Aber wer bin ich, zu glauben, dass ich es schaffen könnte, alle meine Worte und Taten aus allen nur möglichen Blickwinkeln auf ihre Stimmigkeit zu überprüfen? Woher soll ein Mensch die Kraft nehmen, sämtliche Regeln, nach denen er bisher gelebt und gehandelt hat über Bord zu werfen, und jedesmal die Situation von Neuem zu betrachten?
Heute haben wir den Vater meiner besten Freundin beerdigt. Er war gerade 60 Jahre alt. Mein Vater ist jetzt 58. Meine Mutter 54. Mit viel Glück habe ich noch 30 Jahre Zeit, um mich ihnen gegenüber so zu verhalten, wie das nach meinem Empfinden richtig wäre. Wenn es schlecht läuft, ist diese Chance morgen vorbei. Müsste ich nicht eigentlich jetzt jeden Tag hinterfragen, ob ich nicht ein bisschen Zeit für sie finde? Für einen kurzen Besuch. Für ein kleines Telefonat. Gilt das dann aber nicht auch für meinen Bruder, meine Schwester? Für den Herzallerliebsten sowieso, und für alle anderen, die mir am Herzen liegen?
Wie soll das gehen? Nebenher soll man ja auch noch seinen Lebensunterhalt bestreiten, seinen Haushalt führen, und nicht zuletzt auch mal nach sich selbst schauen.
Und nochmal was: Wenn Menschen wissen, dass sie sowieso eines Tages sterben, was um alles in der Welt treibt sie dazu, nach Macht zu streben? Was bringt es ihnen, die wertvolle Zeit damit zu verbringen, sich Feinde zu schaffen und andere auszunützen?
Andererseits: Was bringt es soviel wie möglich Liebe in die Welt zu tragen? Zählt das wirklich mehr? Warum? Ich meine, klar stelle ich das nicht in Frage, dass dadurch die Welt wenigstens ein bisschen besser wird, nach unserem allgemeinen Verständnis, und das sogar kulturübergreifend. Aber woher kommt dieses Verständnis? Warum fühlt es sich richtig an, zu lieben und falsch, zu hassen. Wer hat das festgelegt?
Wer bin ich? Ich suche meinen Weg. Mein eigenes richtig und falsch. Mein eigenes "wieviel" vom bewussten Handeln... und versuche dabei nicht zu resignieren, sondern hoffe, dass da irgendwo doch ein Sinn dahinter steckt.
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November 25, 2004
Squash
Letzte Woche habe ich zum ersten Mal Squash gespielt und mir dabei gedacht, dass ich das nie koordiniert kriegen werde, wo ich hinlaufe, wo der Ball herkommt und wie ich mich hinstelle und dass ich dann auch noch den Ball treffe.
Gestern abend habe ich zum zweiten mal gespielt und war echt überrascht, dass das ja doch möglich ist. Jetzt macht's auch mehr Spaß! Allerdings muss ich noch viel üben und hab noch überhaupt keine Ausdauer.
Hab mir schon mal ein Ziel gesetzt: Bis zum Ende des Projektes (April) will ich einmal einen Satz gegen den besten Spieler unter den Kollegen gewinnen. Drückt mir die Daumen!
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November 22, 2004
Schneller als der Wind
Dieses Wochenende festgestellt: der Ausdruck "Schneller als der Wind" bezieht sich mitnichten auf die Geschwindigkeit einer Fortbewegung verglichen mit der Windgeschwindigkeit, sondern muss vielmehr dem schwäbisch/badischen Kehrwochenbrauch zur Herbstzeit entstammen.
Ich jedenfalls war am Samstag sehr stolz, dass ich die Blätter schneller vom Hof gefegt hatte als der Wind sie wieder verteilen konnte! ;-)
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November 20, 2004
Löwen-Sternschnuppen
Für alle die gern in die Sterne gucken und sich Sternschnuppen-Wünsche wünschen: heute um Mitternacht sind im Nordosten bei klarer Sicht die Leoniden-Sternschnuppen zu sehen. Leoniden heissen sie, weil es aussieht als würden sie vom Sternbild Löwe ausgehen.
Wer mehr dazu lesen will: Space Night und www.astro.univie.ac.at
Nachtrag: Hab leider keine einzige Sternschnuppe sehen können: zu viele Wolken! Dafür habe ich aber heute Nacht von einem Sternschnuppenfeuerwerk geträumt.
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Love Actually - Tatsächlich Liebe
Der wunderbarste Film für einen lauschigen Couch-Potatoe-Winterabend in der Vorweihnachtszeit:

Love Actually
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November 19, 2004
cult 7 - Glaube, Hoffnung, Liebe.
Sieben Fragen zum Glaube und Leben:
1. Glaubst Du an einen Gott oder eine göttliche Instanz?
Ja.
2. An was hast Du einmal geglaubt und tust dies zum Glück nicht mehr?
Da fällt mir nichts ein.
3. An was hast Du einmal geglaubt und würdest es heute gerne noch?
Daran, dass mein Vater der tollste Mann überhaupt ist und alles richtig macht. (Aber ich mag ihn trotzdem noch. Ist ja klar. War nur eine schwierige Erkenntnis, zu merken, dass es nicht so ist.)
4. Welches Ereignis oder Person hat Dich am meisten gelehrt in Deinem Leben?
Da gäbe es zu viele Personen und Ereignisse, die ich aufzählen müsste...
5. Wird unser Leben von uns selbst bestimmt oder ist alles Schicksal?
Ich würde sagen, wir haben es selbst in der Hand unserem Schicksal zu vertrauen. Wobei ich persönlich es vorziehe, Gott zu vertrauen, statt dem entpersonifizierten Schicksal. Aber das kann ja jeder sehen wie er will. Wichtig ist: wir können nicht alles selbst steuern.
6. Was vom Leben würdest Du gern besser verstehen lernen?
Am liebsten alles! Ich bin furchtbar neugierig und wissbegierig. Ich würde gern den Sinn hinter allem kennen. Wissen welche Taten welche Auswirkung haben. Wissen was wirklich richtig ist und was falsch. Wissen was wahre Liebe ist, und wie man sie erkennt. Verstehen was wichtiger ist: Mensch bleiben und Fehler machen oder alles richtig machen. Wo die Grenze dazwischen ist, die man nicht überschreiten darf.
7. Was ist das Wertvollste an Deinem Leben?
Glaube, Liebe, Hoffnung.
cult 7
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November 18, 2004
World Toilet Organization
Aus der Kategorie Events an denen ich schon immer mal teilnehmen wollte: World Toilet Summit 2004
Das Handelsblatt schreibt: Auf der dreitägigen Konferenz diskutieren Experten aus 15 Ländern, (...) zudem über Toiletten als Touristenattraktion oder die Toiletten-Kultur in Japan.
Quelle: Handelsblatt, News am Abend, Nr. 962 S. 10, Do 18.11.2004
Na gut: es geht dabei natürlich auch um bessere hygienische Verhältnisse in ärmeren Ländern. Oder wiederum anders betrachtet um die Erschliessung neuer Absatzmärkte für die Toilettenindustrie.
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November 14, 2004
Heute im Herbst ...
Hab's dann heute doch noch an die frische Luft geschafft... Kalt war's, hat aber gut getan!
...
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Süsse Maus
Darf ich vorstellen: meine neue winzige Wireless Optical Mouse. Ist sie nicht niedlich?
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November 13, 2004
Weihnachten im Schuhkarton
Eine Aktion die mir gut gefällt: Weihnachten im Schuhkarton Mein Päckchen ist schon so gut wie gepackt.
Am 15. November ist Abgabeschluss. Also schnell noch mitmachen und/oder weitersagen!
via cheridwen
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November 12, 2004
Viruh andalu
This made my day: der erste andalusische Virus
danke zorra!
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November 11, 2004
Fragen über Fragen ...
Mag er mich überhaupt noch?
Wenn ja, warum will er dann nicht mit mir reden?
Warum will er mich nicht sehen?
Vermisst er mich denn gar nicht?
Denkt er überhaupt noch an mich?
Weiß er, wie sehr mich all diese Fragen quälen?
Warum dauert das so lange?
Wie lange wird das noch so weitergehen?
Wenn er mich nicht mehr mag, warum trennt er sich dann nicht endgültig?
Warum will ich mich nicht von ihm trennen?
Warum kann ich nicht einfach aufhören darüber nachzudenken und einfach abwarten, was passiert?
Nachtrag:
Wieso will ich, dass er weiss was in mir vorgeht und er nicht, dass ich weiss was in ihm vorgeht?
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November 10, 2004
Im Kampf
"Oft ist der Mensch sein größter Feind."
(Cicero, Marcus Tullis)
via www.daszitat.de
"Wenn ich nur wüßte..." denke ich die ganze Zeit. "Dann", ja dann was? Dann könnte ich leichter entscheiden? Blödsinn! Dann könnte ich berechnen. Das ist alles. Erschreckend ist das. Ich hätte nie gedacht, dass ich ein berechnender Mensch bin.
Ich sollte aufhören alles kontrollieren zu wollen. Einfach loslassen und einsehen, dass die wirklich großen Angelegenheiten zu groß sind, als dass ich sie selbst steuern könnte.
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November 09, 2004
Frei von Erwartungen
Meine Beziehung mit meinem Herzallerliebsten gehört gründlich entrümpelt, von all diesen Erwartungen, die man mit der Zeit anhäuft. Ich möchte mich gern von all diesen Erwartungen frei machen, ohne am Schluß dazustehen und zu sagen "Von Dir habe ich nichts mehr zu erwarten." (... im Sinne von: "und jetzt ist nichts mehr übrig, was uns zusammenhält.")
Vielleicht habt ihr ja Lust mitzumachen. Mir würde es jedenfalls guttun, zu sehen, daß ich nicht die einzige bin, die ihre Beziehung mit Erwartungen überstrapaziert. Und so will ich das angehen: Erwartung formulieren, so wie man sie heute stellt. Diese dann in neue Worte fassen, in eine liebevolle Botschaft, die den Gegenüber nicht verpflichtet, sondern Wertschätzung ausdrückt.
An Stelle von "Ich erwarte, daß Du immer für mich da bist!"
sage ich "Ich genieße jede Minute, die ich mit Dir verbringen darf."
"Ich erwarte, daß Du mir bei diesem oder jenem hilfst"
wird zu "Es gefällt mir, wenn Du mich umsorgst."
Aus "Ich erwarte, daß Du mich jeden Tag anrufst!"
wird "Ich freue mich, wenn ich Deine Stimme höre, und mich mit Dir über unsere Erlebnisse austauschen kann."
... to be continued ...
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November 07, 2004
Aufrechnungs-Philosophie
Gutes annehmen, das einem andere geben.
Nicht danach fragen, wie man das zurückgeben kann.
Sich Gedanken machen, wie man selbst Gutes an andere weitergeben kann.
Dann geht die Rechnung auf. Die Frage, was man dafür bekommt, wenn man jemand anderem einen Gefallen tut, erübrigt sich von selbst. Denn, das was man weitergibt, hat man ja selbst bereits erhalten. Nochmal etwas dafür zu fordern wäre doch Wucher, oder?

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November 06, 2004
Endlich wieder DSL!
Ich hab's geschafft! Nach 3 Monaten Abstinenz bin ich wieder ver-DSL-t.
What a feeling!
Und ich bin ganz furchtbar stolz, dass ich die Installation all dieser tollen WLAN-Geräte ganz ohne fremde Hilfe geschafft habe. Darauf drink ich jetzt einen! Prösterchen!
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