Archives: Oktober 2004
October 31, 2004
Feiertag oder nicht?
Eine Sache, die an meinem neuen Job etwas blöd ist, ist dass sich die Feiertage nach den Kunden richten. Da ich gerade in Basel arbeite, habe ich morgen also nicht frei.
Bis gerade eben hat mich das nicht weiter gestört, da ich den freien Tag am nächsten Freitag wieder ausgleiche. Jetzt ist mir aber gerade noch eingefallen, dass ich mal schauen sollte, ob denn morgen überhaupt mein üblicher Bus zum Bahnhof fährt, oder ob ich etwa früher los muss. Und nunja, was soll ich sagen: wenn ich pünktlich morgen früh am Bahnhof sein will, muss ich heute Nacht um 1h den letzten Bus nehmen. Mach ich natürlich nicht. Nehme dann lieber mein Auto, oder ein Taxi. Aber das wird wahrscheinlich verdammt teuer im Vergleich zum Bus.
Da fällt mir ein, ich sollte mich vielleicht auch vergewissern, ob mein ICE so fährt wie immer...
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October 30, 2004
Zu schrill
Früher hat mir Fernsehen in einsamen Momenten immer geholfen. Es diente als Ablenkung, als Betäubungsmittel für den Herzschmerz.
Diesmal ist das anders. Seit einigen Wochen muss ich den Fernseher immer nach kurzer Zeit wieder ausschalten, weil er mich förmlich ankreischt. Das liegt zum einen daran, dass das Programm schriller geworden ist. Zum anderen ist es aber auch so, dass ich diesmal mit Betäubungsmitteln nicht durchkommen werde (... und auch nicht will).
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October 18, 2004
Musik
Musik ist die Brücke zwischen Mathematik und Gefühl.
Ich glaube, ich möchte wieder anfangen Klavier zu spielen...
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October 15, 2004
Wochenende im grünen
Jetzt ist das Wochenende ja fast da. Endlich!
Zuhause stehen schon die Farbkübel bereit und warten darauf, dass ich loslege das Wohnzimmer zu streichen. Letzten Samstag habe ich auch die Farbfrage für das Wohnzimmer endlich entschieden:
Es wird grün. Helles grün an einer Wand. Die restlichen Wände weiss.
Ich hoffe das kommt nachher so hübsch raus, wie ich es mir vorstelle. In Kombination mit der hellen Holzdecke könnte es jedenfalls ganz gut ausschauen.
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cult 7 - This is Me
Auf der Suche nach dem Ich, nach Antworten ... Sieben Fragen zu Deinem Sein
1. Wie würdest Du Dich selbst beschreiben?
Nett, für eine Blondine recht intelligent, offen und ehrlich, direkt und selbstbewußt.
2. Was sind Deine Stärken?
Kann ich im Moment nicht sagen. Vieles das ich noch vor einer Woche für eine Stärke gehalten habe, ist mir jetzt als eigentliche Schwäche bewußt geworden.
3. ... und was Deine Schwächen?
Ungeduld, Suchtverhalten, Eigensinn, Egoismus
4. Bereust Du eine Entscheidung in Deinem Leben? Welche?
Viele ein bißchen, aber keine zu 100 %. Letztendlich ist es egal, ob eine Entscheidung richtig oder falsch war. Irgend ein Sinn steckt nachher immer dahinter.
5. Und was war die Beste Entscheidung Deines Lebens?
Ehrlich gesagt weiß ich das nicht. Ich denke alle meine Entscheidungen sind gleich wichtig. Bzw. Entscheidungen stuft man nicht nach gut oder schlecht ein. Entscheidungen zu treffen ist ein Instrument des Lebens. Ohne Entscheidungen zu treffen tritt man auf der Stelle. Ob man seine Entscheidungen aus dem Bauch trifft oder auf Grund von reiflichen Überlegungen ist dabei vollkommen egal.
6. Was macht Dich täglich zum glücklichen Menschen?
Der Gedanke an die Menschen, die ich liebe. Mein Freund, meine Familie und viele andere.
7. Hast Du ein Lebensmotto?
Just be!
cult 7
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October 11, 2004
Auf neuen Wegen...
Es ist nicht einfach, sich einzugestehen, dass der Standpunkt, auf dem man seit über 14 Jahren selbstsicher stehen durfte, nur die halbe Wahrheit ist. Wenn man vom Leben mehr erwartet, als sich im Kreis zu drehen und immer wieder in die gleichen Fallen zu trapsen, sollte man irgendwann all seinen Mut zusammennehmen und sich auf die Reise machen.
Meine bisherigen Versuche, den alten Standpunkt loszulassen sind kläglich gescheitert. Nach höchstens 24 Stunden bekomme ich es mit der Angst zu tun und kehre fluchtartig zurück zur sicheren Basis. Eigentlich sollte mir der Gedanke, ewig dort hängen zu bleiben, mehr Angst machen. Aber so ist das eben mit der Ungewissheit. Mut zu haben ist immer dann einfach, wenn man ziemlich sicher weiß, was am Ende des Weges auf einen wartet.
Irgendwie erinnert mich die ganze Situation gerade daran, wie ich damals schwimmen gelernt habe: Vom Beckenrand abstoßen, und in einem möglichst kleinen Kringel hastig zurück zum sicheren Halt paddeln. Und das so oft wiederholen, bis man begriffen hat, dass wirklich schwimmen mehr ist. Irgendwann habe ich dann die Angst überwunden den Beckenrand losgelassen und bin geschwommen. Einfach nur geradeaus in ganz ruhigen Zügen. Bis zum gegenüberliegenden Beckenrand. Und heute? Heute schwimme ich auch durch Seen und im Meer. Mal mit mehr und mal mit weniger Angst, aber ich schwimme.
Ich denke, es ist höchste Zeit, dass ich den alten Standpunkt loslasse und geradeaus gehe. Nach all der Übung in den letzten Wochen und Jahren, werde ich schon nicht untergehen, sondern oben schwimmen.
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October 06, 2004
Jammertal
Ich habe mir eine riesige Erkältung eingefangen, in meinem neuen Job finde ich mich dieser Tage nur schwer zurecht und mein Herzallerliebster redet seit fast einer Woche kein Wort mit mir.
Kann mir jemand sagen, wann diese Talfahrt ein Ende haben wird?
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