Archives: Juli 2004
July 31, 2004
Auf Wiedersehen Paris!
Heute heißt es wirklich Abschied nehmen von der Zeit in Paris. Lange zweieinhalb Jahre war ich jetzt hier, die dennoch recht schnell vorübergegangen sind.
Fehlen wird mir:
Der Pariser Flair im Frühjahr und Herbst, wenn man bei angenehmen Temperaturen auf Entdeckungsreise Intramuros gehen kann. Man entdeckt doch jedesmal wieder einen netten Winkel.

Der seit einigen Monaten zur vollen Stunde glitzernde Eiffelturm. Und natürlich all die anderen atemberaubenden Sehenswürdigkeiten. Ich schätze, ich habe immer noch nicht alle gesehen!

...
[0] Trackbacks [0] Pingbacks
July 28, 2004
Was immer es ist
Wunderschöner Songtext... Was immer es ist von Glashaus.
via Pepino
[0] Trackbacks [0] Pingbacks
July 24, 2004
Ein Schwabe!
Und wieder bewahrheitet sich: Mir kennet älles bloss koi hochdeitsch!
Jürgen Klinsmann soll Bundestrainer werden. Das gefällt mir!
Aber wie war das jetzt doch gleich mit dem "deutsch sprechen können"?
[0] Trackbacks [0] Pingbacks
July 23, 2004
Abschied nach acht Jahren
Fast acht Jahre war ich jetzt bei dieser Firma angestellt. Erst drei Jahre BA-Studium, dann zweieinhalb Jahre am deutschen Standort und dann zweieinhalb Jahre am französischen Standort.
Heute war es dann soweit. Ich habe für die deutschen Kollegen einen kleinen Abschiedsumtrunk organisiert, um vor allem eins loszuwerden: Danke für alles was Ihr mir beigebracht habt und danke für die schöne Zeit. Ich bin mir ganz sicher, daß ich nicht so schnell wieder so nette Kollegen finden werde.
Dieser Abschied fällt nicht leicht. Wirklich nicht. Aber ich bin davon überzeugt, daß er notwendig ist.
[0] Trackbacks [0] Pingbacks
cult 7 - Vom geschriebenen Wort
Angeblich konsumieren die Deutschen zunehmend weniger Bücher … Wir beweisen das Gegenteil:
1. Welches Buch hast Du zuletzt gelesen?
Harry Potter und der Orden des Phoenix
2. Warum hast Du das Buch gelesen?
Weil mir schon die ersten vier Bände gut gefallen haben.
3. Welches Buch hast Du angefangen und nie zuende gelesen?
Die Bibel
4. Klassik, Krimi, Fantasy … Welches Genre bevorzugst Du?
Da kann ich mich nicht festlegen. Ich mag's abwechslungsreich. Allerdings mag ich keine Horrorgeschichten.
5. Welche Bedeutungen haben Werke von Goethe und Schiller für Dich?
Sie zeugen von einer vergangenen Zeit, übermitteln, was unsere Vorfahren damals beschäftigt hat, und wie die Umgangsformen waren. Ich persönlich, finde es anstrengend derartige Klassiker zu lesen. Aber ich halte es dennoch für wichtig, sich damit zu beschäftigen.
6. Was liest Du in einem Buch zuerst? Erste oder letzte Seite?
Erste
7. Was ist Dein bevorzugter Platz an den Du Dich zum Lesen zurückziehst?
Bett oder Sofa, aber auf jeden Fall eine Decke griffbereit
cult 7
[0] Trackbacks [0] Pingbacks
July 21, 2004
My Family
Über meine Familie kann man ja sagen was man will: daß es keinen einzigen gibt, der nicht mindestens einen lustigen oder lästigen Spleen hat, daß sie ganz schön nerven können, daß sie furchtbar aufmerksamkeitssüchtig sind, und laut, und manchmal anstrengend, selten harmonisch.
Aber eins muß man ihnen lassen: Wenn man sie braucht sind sie für einen da. Jeder auf seine eigene phantastische Art und Weise. Der eine kann zupacken, der andere zuhören, wieder andere schimpfen mit drauf los, manche beherrschen angenehmes Schweigen, geben Anstöße zum Nachdenken, oder sind Meister im Ablenken.
Eins ist klar: ich liebe Euch, und Ihr seid jede schwierige, laute, unharmonische, ungerechte Minute wert, die ich für Euch in meinem Leben aufgewendet habe! Danke!
[0] Trackbacks [0] Pingbacks
July 18, 2004
Ausgeträumt
Ich sollte definitiv aufhören, Träume zu träumen, die ich nicht alleine verwirklichen kann. Tut ja doch nur weh. Der einzige Traum, der wirklich Sinn hatte, ist an diesem Wochenende wie eine Seifenblase zerplatzt.
Jetzt bin ich auf der Suche nach einem neuen Traum. Irgendwelche Vorschläge? Aber bitte nur Träume die oberflächlich sind, und eigentlich nicht zählen. Von tiefgehenden Träumen möchte ich so schnell nichts mehr wissen.
[0] Trackbacks [0] Pingbacks
July 17, 2004
You´re the one
Some say you’re crazy
Say that you’re no good
Say your family’s cursed with bad blood
But I think you’re cute and misunderstood
And I wouldn’t change you if I could
Let’em talk you down
Call you names
My mind’s made up
It ain’t gonna change
I’m sure in my heart
Happy and free
You’re the one you’re the one
You’re the one for me
...
[0] Trackbacks [0] Pingbacks
July 16, 2004
cult 7 - Die Welt von morgen
Wir schauen in die Glaskugel und sehen 10 Jahre in die Zukunft …
1. Wo wirst Du im Jahr 2014 leben?
Wohl immernoch auf der Erde. Hoffentlich in einem demokratisch regierten Land, das die Freiheit seiner Einwohner respektiert. Schön wäre es, wenn ich die Sprache des Landes zumindest verstehen könnte.
2. Was wirst Du arbeiten?
Da gibt es zuviele Möglichkeiten, als dass ich mich festlegen könnte. Entweder, ich hatte Glück, und mein Job blieb trotz Mutterschutz und eventuell Erziehungsurlaub interessant, dann werde ich wohl so etwas ähnliches tun wie heute: Prozess- und ERP-Consulting. Oder ich hatte Glück, und bin Hausfrau, die sich um ihre niedlichen zwei bis drei Kinder kümmert. Vielleicht habe ich aber auch Glück und es kommt alles ganz anders. Wer weiss das schon so genau? Auf jeden Fall werde ich aus dem was kommt das Beste machen.
3. Welchen Wunsch wirst Du Dir bis dahin auf jeden Fall erfüllt haben?
Das darf ich nicht verraten, sonst geht der Wunsch doch nimmer in Erfüllung!
...
[0] Trackbacks [0] Pingbacks
July 15, 2004
Wanadoo France schreibt sich mit T
In den letzten zwei Wochen war ich wirklich überrascht, wie viel man hier in Frankreich an Adressänderungen und Kundenkonten-Kündigungen per Telefon oder wenigstens per Fax erledigen kann. Sogar meinen Telefonanschluß konnte ich rein telefonisch abmelden. Und bei den meisten Firmen geht das sogar über kostenlose (oder zumindest Ortstarif) Hotline-Nummern.
Frohen Mutes habe ich also bei meinem Internetprovider Wanadoo France angerufen. Nun ja, dachte ich mir, 34 cent pro Minute sind zwar etwas teuer, aber wenn ich dafür das Ganze telefonisch regeln kann, ist es mir das schon wert.
PUSTEKUCHEN! Mindestens 10 Minuten hing ich am Telefon und erledigt ist erst noch nix.
...
[0] Trackbacks [0] Pingbacks
July 14, 2004
Troy bleiben
Nach langer Zeit der Soloprojekte bringen Die Fantastischen Vier wieder eine gemeinsame Single raus: Troy
die zeit war hart kein high nur low
und immer wieder diese popstar-show
bei keinem ander'n war es wieder sou
wie bei der coolen band um smudeou
du hattest deinen spaß von date zu date
doch irgendwie hat irgendwo immer irgendwas gefehlt
via: Dave-Kay, der gern wissen möchte, ob das ein Nr. 1 Hit wird. Ich denke nicht. Aber ich liebe es!
[0] Trackbacks [0] Pingbacks
14 Juillet - Nationalfeiertag

Frankreich feiert seine Revolution: Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789. Wichtiger Teil der Festivitäten ist die Militärparade auf den Champs-Elysees am Vormittag. Ich bin also heute früh aufgestanden, und hab mich mit meiner Kamera auf die Suche nach einem guten Platz zum Knipsen gemacht.
...
[0] Trackbacks [0] Pingbacks
July 13, 2004
Kein Waschbecken im Klo?
Eine eigenartige Beobachtung hat sich gestern wieder bestätigt: In den meisten französischen Privathaushalten gibt es weder in noch vor der Toilette ein Waschbecken. Die nächstgelegene Möglichkeit zum Hände waschen ist oft das Spülbecken in der Küche.
Ist das vielleicht der Grund dafür, daß die sich lieber mit Küßchen begrüßen, statt sich die Hände zu schütteln?
[0] Trackbacks [0] Pingbacks
Beginn vom Abschied
So langsam geht's los mit Abschied nehmen. Die ersten Kollegen brechen auf in den Sommerurlaub, und wenn sie zurückkommen, werde ich bereits weg sein.
Auch wenn ich mit den meisten hier nur bedingt klar gekommen bin, gibt es dennoch auch ein paar Franzosen, die mir fehlen werden. Vor allem unter den Kollegen aus Laval, diesem verschlafenen kleinen Städtchen in der Mayenne, gab es ein paar sehr nette Menschen.
...
[0] Trackbacks [0] Pingbacks
July 11, 2004
Suche nach dem neuen Bundestrainer
Man kennt ja die üblichen Kandidaten. Sie müssen deutsch sprechen können. Wir werden jetzt in ein Raster gehen.
Deutsch sprechen? Wieso denn das? Spricht Otto Rehagel griechisch? Kann mir das mal bitte jemand erklären?
[0] Trackbacks [0] Pingbacks
Zählen lernen mit Moe
Moe hat eine Blogzählung gestartet. Nette Idee: einmal im Kreis durchzählen. Ist scheinbar gar nicht so einfach, wenn man nicht wirklich im Kreis steht...
Ich sage jetzt mal ganz laut 43 !
[0] Trackbacks [0] Pingbacks
July 10, 2004
Obst und Gemüse
In den letzten Tagen wieder festgestellt: das beste Obst und Gemüse hat in meinem Viertel der kleine Stand am Eingang zur Metro. Und das auch noch zu den besten Preisen. Mit der Qualität kann nur der Wochenmarkt mithalten, das jedoch zu horrenden Preisen. Und der Supermarkt kann zwar mit den Preisen fast mithalten, hat aber echt miese Qualität.
Das einzige Problem: Die Auswahl. Es gibt halt nur die 10 bis 15 Dinge die es gerade gibt. Und es kann schon mal passieren, daß man umsonst hinläuft, wenn man was bestimmtes will. Ist aber auch nicht wirklich ein Problem, denn auf dem Rückweg kommt man ja am Supermarkt vorbei.
[0] Trackbacks [0] Pingbacks
July 09, 2004
cult 7 - Wir fahrn, fahrn, fahrn auf der Autobahn
Kein Mensch behandelt ein Auto so dumm wie einen anderen Menschen. (Bertrand Russell)
Sieben Fragen zur Mobilität und zum Auto.
1. Welches ist derzeit Dein bevorzugtes Verkehrsmittel
Auto. Definitiv. Ich gehöre zu den Menschen, die sich ohne Auto sehr eingeschränkt fühlen. Mein Auto bedeutet für mich Unabhängigkeit. Wann ich will, wohin ich will, mit soviel unnötigem Zeug wie ich will. Ganz schön egoistisch!
2. Welches Ereignis ist Dir mit diesem Verkehrsmittel am stärksten in Erinnerung geblieben?
Eine Fahrt in die Toskana mit meiner besten Freundin. Unterwegs haben wir uns zu einem kleinen Abstecher in eine paradiesische Bucht verleiten lassen. Und auf der Rückfahrt die Pause auf dem düsteren Parkplatz in den Alpen. Wir waren da ganz alleine, der Himmel war mit dunklen Wolken verhangen und Janina hat plötzlich so getan als wäre sie wahnsinnig geworden. Wohlwissend, daß sie mich mit sowas an den Rand der Panik bringen kann. Hat zu viele Horrorfilme geschaut, die Kleine.
3. Mit welchem Verkehrsmittel wirst Du Dich nie (wieder) bewegen?
Ich schätze mal, daß ich nicht alt genug werde um in einem Spaceshuttle mit zu fliegen...
4. Lieber öffentliche Verkehrsmittel oder eigenes Auto?
Wie oben bereits erwähnt, könnte ich auf ein eigenes Auto nicht verzichten. Allerdings lerne ich öffentliche Verkehrsmittel immer mehr schätzen, und nutze sie wo immer es zeit- und budgettechnisch sinnvoll ist. Vor allem für weite Fahrten ziehe ich im Moment die Bahn vor. In öffentlichen Verkehrsmitteln kann man die Zeit besser nutzen als im Auto. Laptop oder Buch einpacken, oder einfach entspannen, mal ausschlafen, ...
5. Welches Auto aus einem Film wäre Dein bevorzugtes Vehikel?
Da fällt mir spontan nur der Z3 von James Bond ein.... Obwohl, K.I.T.T. wäre auch irgendwie nett.
6. Wenn Dein Auto ein Namen hätte/hat: Welcher wäre/ist das?
Autos mit Namen sind anfälliger für Pannen. Das gibt's bei mir nicht. Mein Auto heißt so, wie sein Hersteller es genannt hat. Deswegen hab ich es aber nicht weniger gern!
7. Das erste Auto im Leben vergißt man ebensowenig wie die erste Frau (Stirling Moss) oder Mann
Mazda 323, Bj. 88, weiss, Stufenheck, 5-türig, 80 PS
Ausnahmsweise (s. 6.) hatte dieses Auto auch einen Namen: Tom Becks
cult 7
[0] Trackbacks [0] Pingbacks
July 07, 2004
Unverhältnismäßigkeit
... wird auf der Champs-Elysees groß geschrieben:
Ist dennoch eine meiner liebsten Spazierstrecken. Unterhaltsamer ist es nirgendwo in Paris.
...
[0] Trackbacks [0] Pingbacks
Très rapide
Na sowas! Seit fast zwei Jahren komme ich so gut wie jede Woche mindestens einmal an dieser Stelle im Bahnhof Montparnasse vorbei:
Ich kann mich noch daran erinnern, daß da am Anfang ewig Baustelle war, und das seit ca. einem Jahr dort diese "High-Speed"-Laufstrecke steht. Aber niemals - zwei lange Jahre lang niemals - war dieses Band in Betrieb.
Und heute dann plötzlich sehe ich das:
...
[0] Trackbacks [0] Pingbacks
July 05, 2004
Can you feel the love tonight?
Wer demnächst Eurodisney besucht, sollte sich auf keinen Fall die Show 'The Legend of the Lion King' entgehen lassen.
Kleiner Insider-Tipp für alle, die nicht gern über eine Stunde vor dem Videopolis Schlange stehen wollen: Im Café Hyperion etwas Verzehr erwerben. Damit gelangt man im Innenraum auf Plätze mit wunderbarem Blick auf die Showbühne.
Hakuna Matata !
[0] Trackbacks [0] Pingbacks
July 04, 2004
Europameisterschaft 2004
Herzlichen Glückwunsch an Griechenland!
Jetzt freu ich mich erst mal auf die Olympischen Spiele bei Euch!
[0] Trackbacks [0] Pingbacks