Archives: Februar 2004
February 26, 2004
cent sept,sept FM
Französische Autobahnen sind ja bekanntlich recht teuer (ca. 30€ Paris - Straßburg). Aber man kriegt dann auch was für sein Geld.
Erstens freie Fahrt für zahlende Bürger. Staus hab' ich auf den Péage-Strecken noch nie erlebt, und mit Kreditkarte kann man lange Schlangen an den Zahlstellen umgehen. Wenn auf diesen Autobahnen mal viel los ist, dann ist das so wie auf unseren Autobahnen Mittwoch Nachmittags um 14h30.
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February 25, 2004
Der Frühling kommt...
Das Ende des Pariser Winters naht. Erstes Anzeichen: Es gibt wieder Touristen! Und nicht nur ein paar einzelne Spinner, die von der absoluten Nicht-Saison profitieren, sondern ein ganzes Grüppchen endpubertärer, englischsprachiger Mädchen mit einer erwachsenen Begleitperson. Erinnert mich an meine ersten Paris Reisen. Ich würde ihnen dann doch eher wünschen nicht die ersten Touristen des Jahres zu sein. Ist nähmlich im Moment schon noch saukalt, grau und nass hier!
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Würgreiz
Kurz nach dem Abendessen, in der Metro. Hört sich an als wäre jemand am Extrem-Bonbon-Schlotzing. Ein Blick in die Richtung aus der das Geräusch kommt offenbart mir einen recht ungepflegt ausschauenden zeitunglesenden Herrn, der mit halb geöffnetem Mund an seinen dritten Zähnen herumlutscht. Uähhh.
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February 24, 2004
paradox
Verstehe ich hier mal wieder kein französisch, oder vielleicht mal wieder die Franzosen nicht? Dieser Artikel in LeMonde.fr erscheint mir mehr als widersprüchlich.
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February 23, 2004
wir und die
Immer wieder ertappe ich mich dabei, wie ich zwischen der Zugehörigkeit zwischen "uns" und "denen" hin- und hertaumle. Es kann einem schon sehr schwer fallen, sich mit einer bestimmten Gruppe zu identifizieren, wenn man nur zu einem geringen Teil deren Meinungen, Haltung und Verhalten anerkennt.
In meinem Fall schwanke ich zwischen folgenden zwei Varianten:
Wir - meine deutschen Kollegen - und die - die französischen Kollegen
Wir - meine französischen Kollegen - und die - die deutschen Kollegen
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February 22, 2004
Kategorie Gästebuch
Die Kategorie Gästebuch habe ich aus zwei Gründen eröffnet:
1) Hier können die Besucher meines Weblogs Nachrichten hinterlassen, die zu keinem anderen Beitrag passen wollen. Einfach Kommentar zu diesem Beitrag schreiben.
2) Erinnerungen an meine Real-Life-Gäste sammeln.
Bisher waren hier
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Namensvetter
Ganz unvorbereitet bin ich über diese tolle Namensvetterin gestolpert.
Bei dieser Gelegenheit wünsche ich Ralph´s Fotoblog einen guten Start!
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February 21, 2004
Schlafmütze
Ich hab´s geahnt, daß die Post hier Samstags schon um 12h00 zumacht. Ich habe auch geahnt, daß diese winzige Postfiliale hier nebenan ein Briefsortierzentrum ist, und keine Briefmarken, und schon gar keine Eilbrief-Formulare hat.
Und trotzdem hab ich es nicht vor 11h20 aus dem Bett geschafft, mußte unbedingt duschen wegen fettige-Haare-Komplex, und stand um 11h50 in der Mini-Post-sortier-Filiale, und um 12h10 an der Hauptpost. Und jetzt hab ich den Brief immernoch, und natürlich keine Briefmarken. Aber die krieg ich ja im Tabac. Jetzt kommt der Brief eben doch erst irgendwann nächste Woche an, und nicht Anfang der Woche.
Für solche Aktionen hasse ich mich.
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February 20, 2004
Total eclipse of my heart
Irgendwie kam mir das Lied gerade bekannt vor. Aber irgendwas war anders... Ach ja! Jetzt wo der Refrain auf englisch wiederholt wird erkenn ich es auch: Total eclipse of my heart von Bonnie Tyler
Immernoch eigenartig: Songs die bei uns im Original auf englisch ein Hit waren oder sind, laufen hier plötzlich auf französisch im Radio. Neulich ganz schlimm: House of the rising sun. Hört sich dann ganz furchtbar geschwollen an.
Bei der Gelegenheit fällt mir wieder ein, daß ich für einen französischen Kollegen eine CD mit aktuellen (letzte 5-10 Jahre) deutschsprachigen Hits zusammenstellen wollte. Er glaubt nämlich, daß wir nur deshalb viel englische Musik hören, weil wir keine guten deutschen Hits haben. Ich für meinen Teil glaube eher, daß wir uns eben nicht für den Nabel der Welt halten, und von allen erwarten, daß sie deutsch singen.
Was muss unbedingt auf die CD drauf? Irgendwelche Vorschläge? Ich vergesse sonst bestimmt das wichtigste.
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Schlagfertig vs. Feingefühl
Lange Jahre habe ich daran gearbeitet, etwas schlagfertig zu werden. Umgeben von vielen Menschen mit großer Klappe erschien mir das als schüchterner Teenager durchaus als wertvolle Eigenschaft. Gut daß ich wenigstens selbst über die Witze lachen konnte, die die Großmäuler rissen. Schöner wär´s gewesen, wenn mir nicht erst zwei Tage später eine freche Antwort eingefallen wäre.
Vor ca. einem Jahr hatte ich´s dann endlich geschafft: Der beste Spruch bei einer Familienfeier kam aus meinem Mund. Und alle haben sich über Onkel Großmaul totgelacht, der den Spruch abbekommen hatte. Ich konnte es kaum glauben. Hatte ich es etwa wirklich geschafft? Bewundernde Blicke von einigen Obergroßmäulern...
Und was hab ich nun davon? Der heißgeliebte Mensch, den ich hier so vermisse, fordert etwas mehr Feingefühl. Und das auch noch zu recht. Bin ich denn wirklich schon zu einem solchen Großmaul geworden? Das muß sich unbedingt ändern. Und zwar bevor ich mal Kinder erziehe, nicht daß die das auch abbekommen...
Wieder einmal bestätigt sich, was meiner Meinung nach ein Naturgesetz, und noch dazu mein liebstes: Bevor sich ein vernünftiger Mittelwert einstellt müssen erst die Extreme durchlaufen werden. Ich hoffe ich finde den für mich passenden Mittelweg.
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February 19, 2004
Heureux qui, comme Ulysse, a fait un beau voyage
Heureux qui, comme Ulysse, a fait un beau voyage,
Ou comme cestuy-là qui conquit la toison,
Et puis est retourné, plein d'usage et raison,
Vivre entre ses parents le reste de son âge !
Quand reverrai-je, hélas, de mon petit village
Fumer la cheminée, et en quelle saison
Reverrai-je le clos de ma pauvre maison,
Qui m'est une province, et beaucoup davantage ?
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Joachim DU BELLAY
(Dans "Les Regrets")
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Generalist oder Spezialist?
Wozu braucht man eigentlich ein Team von Spezialisten, wenn dann doch alle mit grossen Fragezeichen in den Augen auf den Generalisten verweisen. Ich revidiere: Wozu braucht man den Generalisten? Na damit die Spezialisten einen Dummen haben, dem sie die Unfähigkeit anhängen können.
Ist schon lustig, wenn die Buchhaltungsspezialisten über den koordinierenden Generalisten urteilen er sei zu logistikorientiert und die Logistiker behaupten er sei zu buchhaltungsorientiert. Entscheidet Euch doch mal! Und vor allem hört auf mich nach Details aus eurem eigenen Fachgebiet auszufragen. Meine Aufgabe ist doch eine ganz andere!
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February 18, 2004
Zufallsgenerator
Für alle die nicht wissen, welchen Film sie sich am nächsten Videoabend ausleihen sollen: Schaut doch mal in Dirks Filmarchiv vorbei. Dort werden Euch per Zufallsgenerator immer vier Filme angezeigt, mit kurzer Beschreibung/Kritik. Tolle Inspiration!
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February 17, 2004
Home is...
...where the heart is. Also definitiv nicht hier. Zwar lautet mein aktueller Wohnsitz auf diese Adresse in der Pariser Vorstadt. Und Steuerbescheid, Elektrorechnung, Gehaltsabrechnung und so weiter werden hierher geschickt. Aber was heißt das schon? Zu Hause fühle ich mich hier nicht. Dazu fehlt es hier an Menschen, die sich ein Stück meines Herzens erobert haben. ...
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Danke trotzdem!
"Die Taxifahrer in Paris stehen nicht in dem Ruf besonders freundlich zu sein - Sie werden bei Ihrem Parisbesuch aber sicher Glück haben und an die positiven Ausnahmen geraten." (via parisinfo.de)
Dann hatte ich heute morgen wohl eher Pech. Anstatt sich zu freuen, daß er eine relativ lange Tour abkriegt, war der gute Mann todunglücklich. Denn schliesslich gibt´s vor meiner Haustür nicht allzuviele Kunden für ihn, schon gar nicht um 7 Uhr morgens, und er muss im Berufsverkehr zurück Richtung Stadt fahren.
Aber er tut mir nicht leid. Ich verbuche das unter Berufsrisiko. Trinkgeld hab ich ausreichend gegeben.
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February 12, 2004
Kein fliessend Wasser?
Na das war heute morgen vielleicht ein übler Start in den Tag! Erst um eine ganze Stunde verschlafen. Dann unter die Dusche gestellt, Wasser angestellt, drei Tropfen, Ende! Na sowas!?! Etwas verdutzt noch den Wasserhahn am Waschbecken getestet, auch nichts. Und was nun? ...
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Koffer gepackt...
So, geschafft! Schön, wenn dann doch alles in den kleinen Koffer paßt, und man nicht 5 Hände braucht, um sein Gepäck zu tragen.
Heute abend geht´s los. Richtung Heimat. Zu meinen Lieben. Endlich mal wieder. Nach zwei langen Wochen. Bin gespannt, ob dieses mal in meinem Waggon auch das Licht, und vor allem die Heizung tut. Die Chancen auf eine nicht unerhebliche Verspätung stehen diesmal 70:30 würde ich sagen. Ist mir diesmal aber egal, hab ja am Freitag frei.
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February 11, 2004
Baby an bord
Abendlicher Vorstadtverkehr, klappriger Kleinwagen, Vater am Steuer, Kind-an-Bord-Aufkleber auf der Heckscheibe, und das Kind hampelt unangeschnallt neben seinem Kindersitz auf der Rückbank herum.
Das muß ich nicht korrekt finden, oder?
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Uaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhh!
Es gibt Tage, an denen man am liebsten gar nicht aufstehen möchte. Heute wäre ich auch besser liegen geblieben...
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February 10, 2004
CALL - Computer Assisted Language Learning
... gerade beim PONS-Vokabeltrainer gelernt.
Gerade ausprobiert und für gut befunden! Mein persönlicher Testbericht: ...
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February 09, 2004
Let the sun shine...
Was für ein herrliches Wetter für den Monat Februar!!!
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Das erste Mal...
Es ist soweit! Endlich hab ich mein Weblog soweit, daß es mir gut genug fällt um den ersten Eintrag zu posten...
Bisher habe ich nur eine vage Vorstellung, was genau daraus werden soll. Ich denke ich lasse mich einfach mal überraschen!
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